Aufstellung_Trafostation

Neue Transformatorenstation für das Netz von heute und morgen

An der Kreuzung Zollstrasse-Landstrasse in Gebenstorf sorgt eine neue Transformatorenstation dafür, dass Elektrobusse zuverlässig laden – und stärkt dabei gleich auch das Stromnetz von morgen.

Gebaut wurde die Transformatorenstation vor allem für die neue Schnellladestation der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW). Diese erweitern ihr Elektrobusnetz, was einen hohen Energiebedarf mit sich bringt. 

Gleichzeitig nutzt die EV Gebenstorf AG (EVG) das Projekt, um das lokale Netz zukunftsfähig zu gestalten. Die neue Station bildet einen eigenen neuen Versorgungskreis und entlastet damit bestehende Stationen in der Region. «Das neue Gebäude bietet Platz für zwei Transformatoren – aktuell wird jedoch erst einer installiert. Damit sind wir für spätere Ausbauschritte gerüstet und können bei Bedarf unkompliziert erweitern», erklärt Mario Schärz, stellvertretender Leiter Elektrizität & CATV bei der IBB Energie AG, die für die EVG die Betriebsführung innehat.

Was macht überhaupt eine Transformatorenstation?

Ohne Transformatorenstation gäbe es keinen passenden Strom für Haushalt und Gewerbe. «Denn bevor die elektrische Energie aus dem Kraftwerk in die Steckdose fliesst, muss sie von 16 000 Volt auf die 230/400 Volt umgewandelt werden, die wir im Alltag nutzen. Genau das macht eine Transformatorenstation», so Schärz.

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Bauen mit Blick auf die Zukunft – und Rücksicht auf Anwohnende

Für die Anwohnenden brachte der Bau nur geringe Einschränkungen – obwohl die Bedingungen anspruchsvoll waren. «Das Areal ist nah an der stark befahrenen Landstrasse. Für uns als Bauherrin und die beteiligten Betriebe war das eine besondere Herausforderung», erklärt Schärz. «Gemeinsam mit Scheidegger + Partner als Bauleitung und Aarvia für den Tiefbau haben wir die Arbeiten so organisiert, dass die Beeinträchtigungen für die Anwohnenden möglichst gering blieben.»

Für die Kundinnen und Kunden bleibt der Strom wie gewohnt zuverlässig – sichtbar wird die Investition nur im Hintergrund. «Unser Ziel ist es, vorausschauend zu handeln, damit das Netz auch in Zukunft stabil bleibt», sagt Schärz.

Ihre Netzkosten – eine Investition in die Versorgungssicherheit

Die Kosten für den Bau der Transformatorenstation trägt die EVG. Finanziert wird der Ausbau über die regulären Netzkosten, die alle Kundinnen und Kunden mit ihrem Strombezug bezahlen. Es entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten für Anwohnende – solche Investitionen gehören zum laufenden Werterhalt des Netzes.

 

 

IBB-Störungsdienst

Im Auftrag der EV Gebenstorf übernimmt die IBB Energie AG den Störungsdienst. Der Störungsdienst erreichen Sie – auch an Sonn- und Feiertagen – täglich rund um die Uhr.
Störungen werden sofort auf der Webseite www.ibbrugg.ch erfasst: Art der Störung, ungefähre Dauer und betroffenes Gebiet.